Die Pfadfindergilde Klosterneuburg

DONAU 91 - Gedenksteinenthüllungsfeier

Feierliche Enthüllung des neuen Gedenksteins in Erinnerung an das Bundeslager Donau 91

Seit Ende September 2012 hat das Jamboree "Donau91" wieder einen Gedenkstein. Im Zuge einer Feier wurde ein Sandstein aus der Donau bei Höflein inklusive Inschriftentafel seiner Bestimmung übergeben.

Kurz nach dem Lager 1991, wurde auf der Wiese am Klosterneuburger Buchberg, oberhalb des Stadtwäldchens, da wo sich damals die Lagerleitung befand, ein Gedenkstein zur Erinnerung an das friedliche Zusammentreffen von über 5.000 Pfadfindern aus aller Welt, errichtet. Leider fiel er schon bald Vandalen zum Opfer, wurde beschmiert und teilweise zerstört.

Zu Jahresbeginn 2012 entschloss sich die Pfadfindergilde Klosterneuburg das Vorhaben den Gedenkstein für die Pfadfinder zu erneuern, umzusetzen. In einem kleinen Team, bestehend aus Mitgliedern der Gilde und Pfadfindern der PPÖ (Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs) wurde ein neuer Stein besorgt und eine neue Inschriftentafel angefertigt. Über Ersuchen der Gilde, wurde auch seitens der Stadtgemeinde das Vorhaben unterstützt. Der Wirtschaftshof entfernte den alten Stein samt Betonfundament, transportierte den neuen Stein auf den Buchberg und brachte ihn in seine Endposition. Das Projekt wurde auch durch das Archiv der Stadtgemeinde Klosterneuburg und durch das Pfadfindermuseum in Wien, welches für die Enthüllungsfeier die Fahne des damaligen Jamborees mitbrachte, begleitet. Musikalisch begleitet wurde die Feier von Herbert Fritz, welcher das damals von ihm komponierte Lagerlied nochmals sang und den "Muddy Lillies" der Hausband der Pfadfindergruppe Klosterneuburg 1.

Sonja Weitz, Gildemeisterin der Pfadfindergilde Klosterneuburg eröffnete die Enthüllungsfeier und strich hervor, dass es der Gilde bei der Neuinstallation des Steins auch ein Anliegen war, dem damaligen Hauptorganisators des Lagers und Weidlinger Pfadfinders Friedrich "Itzi" Vonasek, welcher leider vor einigen Jahren verstarb, ein Andenken zu setzen. Die Inschrift auf dem Stein wurde deshalb entsprechend angepasst.

Susanna Hasenauer in ihrer Funktion als Vizepräsidentin des Bundesverbandes der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs dankte den Beteiligten für ihr Engagement und hob das vorbildliche Naheverhältnis zwischen den Gruppen in Klosterneuburg und der Gilde hervor. Klosterneuburg hat sich dadurch neuerlich als eine Pfadfinderhauptstadt in Österreich bewiesen.

Prof. Dr.Dr. Floridus Röhrig, Kurat der Pfadfindergruppe Klosterneuburg 1 und ehemaliger Kustos vom Stift Klosterneuburg erinnerte nach der Enthüllung des Steins an die damals vereinzelten, kritischen Stimmen wegen des Lagers. Er traf vor einiger Zeit einen ehemals scharfen Kritiker, der nun feststellte, dass man nichts mehr von den tausenden Pfadfindern, welche hier oben am Buchberg lagerten, bemerkt.

Dipl. Ing. HR Helmut Salat, Präsident des NÖ Landesverbandes der Pfadfinder und damals Mitorganisator des Lagers erinnerte an die große Herausforderung für die Infrastruktur und an die zahlreichen schönen Augenblicke, vor allem für die ausländischen Gäste, als diese z.B. vom Buchberg aus zur Nachtzeit die hell erleuchtete Bundeshauptstadt Österreichs bewundern konnten.

Bürgermeister Schuckenschlager der gemeinsam mit seiner Frau Andrea das Gildeversprechen ablegte und sich somit zu den Werten der Gilde bekannte, scherzte über den Begriff "einmal Pfadfinder, immer Pfadfinder". Aus der Jugendbewegung wächst man irgendwann raus. Bei der Gilde geht das nicht.

Pfadfinderkurat Floridus mit dem enthüllten Gedenkstein

 

Insgesamt 8 Halstuchanwärter, darunter auch Bürgmeister Schmuckenschlager und seine Frau Andrea bekannten sich zu den Werten der Pfadfindergilde und legten ihr Versprechen ab. Nicht allerdings ohne zuvor einige Aufgaben zu erfüllen. ;-)

 

Generalsekretär Thomas Pfitzner und Vizepräsidentin Susanna Hasenauer vom Bundesverband der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs dankten dem nunmehrigen Gildemitglied und Bürgermeister von Klosterneuburg für die Unterstützung der Stadtgemeinde bei der Errichtung des neuen Gedenksteins.

 

Die Inschriftentafel am neuen Gedenkstein

 

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